Podcast Episode 3 – Ein Gespräch über Lebenskunst
Christoph Röckelein im Gespräch mit Helge Burggrabe
Christoph Röckelein im Gespräch mit Helge Burggrabe
Im Gespräch zwischen Christoph Röckelein und Helge Burggrabe entfaltet sich das Thema Lebenskunst als eine vielschichtige Reise – persönlich, gesellschaftlich und zutiefst menschlich. Christoph Röckelein gibt Einblick in die Initiative UniNUN und beschreibt das Studium Generale als einen offenen Resonanzraum, in dem sich Wissenschaft, Wirtschaft und Spiritualität begegnen. Hier wird Lebenskunst nicht nur gedacht, sondern erlebbar gemacht – als ein Zusammenspiel verschiedener Perspektiven, die den Menschen in seiner Ganzheit in den Blick nehmen.
Helge Burggrabe knüpft daran mit seinem eigenen Lebensweg an. Als Komponist und Flötist erzählt er von seiner Suche nach einem stimmigen Leben – und davon, wie sich Lebenskunst nicht als Ziel, sondern als fortwährender Prozess zeigt. Für ihn trägt jeder Mensch diese Fähigkeit bereits in sich: Lebenskunst ist keine Ausnahme, sondern eine Möglichkeit, die in uns allen angelegt ist.
Seine Projekte, wie das Chartres-Labyrinth oder das Human Culture Project, machen diese Haltung erfahrbar. Sie laden dazu ein, sich nicht nur intellektuell, sondern auch sinnlich und existenziell mit Fragen des Menschseins auseinanderzusetzen – und Menschenrechte als lebendige Praxis zu begreifen.
Im Laufe des Gesprächs rückt ein oft überhörter Aspekt in den Mittelpunkt: die Stille. Sie erscheint nicht als Leere, sondern als tragender Hintergrund – als Raum, in dem Bewusstsein wachsen und Verbindung zu etwas Größerem entstehen kann.
So entsteht schließlich ein Bild von Lebenskunst als Bewegung: nicht geradlinig, sondern verschlungen, manchmal suchend, manchmal klar. Eine Kunst, die darin besteht, immer wieder neu den Weg zur eigenen Mitte zu finden.
Podcast Episode 4 – Ein Gespräch über Lebenskunst