Studium Generale
Lebenskunst
Lebenskunst
Lebenskunst an der UniNUN gGmbH
Wissen ist heute in Sekunden verfügbar, Kreativität nur einen Prompt entfernt. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern elementar, wie wir arbeiten, lernen und leben. Doch Technik ersetzt nicht das Menschsein. Algorithmen beantworten keine Sinnfragen. Apps stiften keine Beziehungen. Wer in einer komplexen Welt bestehen will, braucht mehr als Informationen. Der Mensch braucht innere Orientierung, Selbstführung und die Fähigkeit, Zukunft bewusst zu gestalten. Genau das macht das Studium Generale „Lebenskunst“ zu einem Bildungsprojekt von höchster Aktualität.
Was heißt es heute, Mensch zu sein?
Wie gelingt ein Leben in Bewusstheit, Kreativität und Verantwortung?
Welche Kultur des Menschseins brauchen wir für eine gute Zukunft?
Das Zertifikatsstudium dauert drei Semester und mündet in eine individuelle Abschlussarbeit. Digitale Formate wie OnlineCampus, Live-Seminare und eine vielseitige Mediathek eröffnen neue Lernräume. Campuswochen, Workshops und Kamingespräche bieten Raum für persönliche Begegnungen, um Gemeinschaft zu erleben und Austausch zu vertiefen.
Referent*innen geben Impulse; Studierende gestalten eigene Formate wie Retreats, Matineen, Achtsamkeitspraxis, Schreibwerkstätten, kreative Projekte, Podcasts oder Blogs. In diesem lebendigen Bildungsprozess von innen nach außen geht es darum, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu reflektieren und Wissen zu verinnerlichen, weil Erfahrungen unter die Haut gehen.
Und es geht darum, als Folge aus den inneren Erkenntnissen sinnstiftende Projekte zu realisieren.
Ein Bildungsgang von innen nach außen
Die Teilnehmenden treten mit sich und anderen in Beziehung, öffnen sich für das bislang Unentdeckte. Sie machen sich bewusst, welche Ressourcen der Lebenskunst sie bisher genutzt haben, würdigen sie und bauen sie als Fundament aus. Impulse aus der Biografiearbeit stärken darin, sich selbst neu zu begegnen. Bildung beginnt, weil Menschen persönlich bewegt sind und sich deshalb auf den Weg machen.
Die Teilnehmenden nehmen neue Impulse auf und erweitern ihre Ressourcen, weil ihre Bildungsreise nachwirkt. Sie erkunden kreative Ausdrucksformen und entwickeln sich in der Gemeinschaft weiter: In Dialogkreisen, Retreats und Campuswochen gestalten sie ihren Bildungsgang selbstbestimmt. Sie setzen sich mit völlig neuen Erfahrungen auseinander. Bildung bedeutet Selbstaktualisierung. Das heißt: Sie entwickeln Haltung, anstatt externes Wissen zu konsumieren.
Die Teilnehmenden bringen ihre eigene Lebenskunst aktiv in die Welt. Sie entwickeln persönliche Bildungsimpulse, setzen konkrete Projekte um und bündeln Erfahrungen, Erkenntnisse und Kreativität in ihrer Abschlussarbeit, einer Thesis.
Absolvent*innen initiieren eigene Projekte, folgen ihrer Mission und hinterlassen Spuren im Gemeinwohl. Am Ende schließen sie ihren Bildungsgang mit einem Kolloquium und Zertifikat ab, das ihre persönliche Entwicklung und deren Wirkung in der Welt sichtbar macht.
Lernen als Lebenskunst
Das Studium Generale „Lebenskunst“ öffnet Räume für Erfahrungen, die klassische Universitätsmodelle nicht bieten. Hier geht es darum, das eigene Leben und dessen Sinn zu spüren, zu erleben und zu gestalten. Der Bildungsgang schärft Bewusstsein, entfacht Empathie, weckt Selbstreflexion und stärkt moralische Verantwortung.
Das Studium stärkt Demokratie und fördert das Gemeinwohl. Es verankert nachhaltig ein friedvolles Miteinander. Diese Qualitäten braucht unsere Gesellschaft dringender denn je, um Polarisierung, Entfremdung und Spaltung entgegenzuwirken.
Teilnehmende lernen, mit Veränderungen konstruktiv umzugehen, eigene Ressourcen zu aktivieren und ihre Lebenskunst in die Welt
zu tragen und zu teilen.
Die Lebenskunst bringt Bereiche wie Wissenschaft, Wirtschaft und Spiritualität in Resonanz. So entstehen neue Perspektiven für eine Denk- und Lebenskultur, die eine gute Gemeinschaft unterstützt und konstruktive Innovationen beschleunigt.
Das Studium Generale „Lebenskunst“ ist kein Luxus, sondern eine zentrale Bildungsdimension des 21. Jahrhundert.
Orientierung, Haltung und Lebenskunst statt Faktenwissen.
Warum gerade jetzt?
In einer Zeit, in der sich Technik rasant weiterentwickelt und das Tempo des Lebens stetig zunimmt, wird das Innehalten zu einer kostbaren Fähigkeit. Mehr denn je sind wir eingeladen, bewusst zu leben – aufmerksam, achtsam und verbunden mit uns selbst und der Welt. Die Kunst des Menschseins ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern eine Aufgabe, die wir neu entdecken und gestalten dürfen. Gerade jetzt liegt in ihr die Zukunft: ein bewusstes, lebendiges und menschliches Miteinander.
um das Studienprogramm weiterzuentwickeln.
Stipendien
um eine Bildungsbewegung zu unterstützen, die Zukunft lebenswert macht.
Die UniNUN ist als gemeinnützige Organisation mit Sitz in Freiburg im Breisgau konzipiert, die sich von Spenden, Fördergeldern und Studiengebühren trägt. Gründer und Geschäftsführer der UniNUN-Organisation ist Dr. Christoph Röckelein. Seit 2025 verfolgt UniNUN das Ziel, Bildungsprozesse „von innen nach außen“ zu ermöglichen. Ihr Herzstück ist das Studium Generale „Lebenskunst“, das Ende 2026 startet. UniNUN ist keine klassische Universität. Studierende erleben, fühlen und verinnerlichen, was ihnen ihre eigene Lebenskunst bedeutet.
Das Studium Generale „Lebenskunst“ richtet sich an Menschen, die ihr Leben bewusst, schöpferisch und verantwortungsvoll gestalten und vertiefen möchten – unabhängig von Alter, Beruf, Vorerfahrung oder akademischer Ausbildung. Entscheidend ist die Bereitschaft, Persönlichkeitsentwicklung, Sinnorientierung zu leben und die Welt aktiv mitzugestalten.