FAQ zum Studium Generale Lebenskunst

Ablauf

Das gesamte Studium umfasst 3 Semester und dauert damit 1,5 Jahre. Es gibt keine “Semesterferien”.

Es beginnt am 23. Oktober 2026 mit einer Auftaktveranstaltung und endet am 9. April 2028 mit einer Abschlussveranstaltung.

Das Studium Generale Lebenskunst ist bewusst berufsbegleitend angelegt und kann parallel zu Beruf, Familie oder anderen Lebenssituationen absolviert werden.

Mindestens 20, maximal 45 Teilnehmende pro Studiengang.

Bei der UniNUN werden die Referent:Innen „Impulsgebende” genannt. Beim Studium Generale bieten rund 20 Impulsgebende die Module an. Sie kommen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft oder dem spirituellen sowie künstlerischen Umfeld. Alle Impulsgebenden sind erfahrene Führungskräfte, Professor:innen, Praktiker:innen oder Künstler:innen mit langjähriger Erfahrung in ihren jeweiligen Gebieten.

Das berufsbegleitende Studium Generale Lebenskunst begleitet die Teilnehmenden über drei Semester hinweg auf einer gemeinsamen Lern- und Erfahrungsreise.

Die drei Semester stehen unter den Themen:

  • Ich – persönliche Orientierung und Selbstreflexion. Bewusstwerdung meiner eigenen Lebenskunst.
  • Wir – Begegnung, Gemeinschaft und Perspektivenvielfalt. Entdeckung der Lebenskunst in Anderen und Anderem durch Exkursionen.
  • Alle – gesellschaftliche Wirkung und gemeinsames Gestalten. Lebenskunst in Weltbeziehung.

Das Studium verbindet:

  • Online- und hybride Formate
  • Präsenzveranstaltungen
  • selbstorganisierte Lern- und Austauschformate
  • Selbststudium
  • sowie frei wählbare Vertiefungen.

Im Mittelpunkt stehen dabei weniger klassische Vorlesungen als vielmehr gemeinschaftliche Lern-, Erfahrungs- und Resonanzräume.

Das Studium besteht aus verbindlichen Grundelementen, die wir Basis nennen, sowie frei wählbaren Vertiefungsangeboten, die wir Fülle nennen.

Zu den verbindlichen Basis-Modulen gehören:

  • gemeinsame Präsenzveranstaltungen
  • ausgewählte zentrale Formate innerhalb der Semester
  • sowie die aktive Beteiligung an gemeinsamen Lern- und Austauschformaten in Selbstverantwortung und -organisation.

Darüber hinaus gibt es verschiedene freiwillige bzw. individuell wählbare “Fülle” – Angebote beispielsweise:

  • Kamingespräche
  • Schreibreisen
  • Coaching Labs
  • Exkursionen
  • Vertiefungs- und Austauschformate.

Das Studium lebt bewusst von Eigenverantwortung, Selbstorganisation und individueller Schwerpunktsetzung. Alle im Studium angebotenen Vertiefungs- und „Fülle“-Formate sind bereits in den Studiengebühren enthalten.

Das Studium Generale Lebenskunst ist berufsbegleitend angelegt und umfasst insgesamt mindestens 50 Studientage als Pflichtanteil über einen Zeitraum von etwa 1,5 Jahren (3 Semester).

Neben dem “Pflichtanteil” ist es je nach individuellem Bildungshunger möglich, so viele Veranstaltungen zu belegen, wie es freie Plätze gibt. Darüber hinaus, können – je nach persönlichem Interesse und verfügbaren Plätzen – weitere freiwillige Vertiefungsangebote besucht werden.

Der “Pflichtanteil” entspricht durchschnittlich etwa:

  • 2–3 Tagen pro Monat
  • plus individueller Zeit für Reflexion, Austausch und selbstständiger Vertiefung.

Zusätzlich können im zweiten Semester frei wählbare Exkursionen stattfinden, die teilweise 2–5 Tage umfassen und auch an Wochentagen durchgeführt werden.

Zu Beginn jedes Semesters findet eine gemeinsame dreitägige Präsenzveranstaltung im exklusiv für UniNUN reservierten „Campus Lebenskunst“ auf dem Schauinsland bei Freiburg im Breisgau statt.

Zum Abschluss des Studiums findet im März 2028 eine gemeinsame zweitägige Abschlussveranstaltung statt.

Im zweiten Semester kommen noch die frei wählbaren “Exkursionen” als Präsenzveranstaltung hinzu.

Alle selbstorganisierten Angebote in und durch die Peer-Gruppe sollten möglichst in Präsenz geplant und angeboten werden.

Die Semestereröffnungen und die Abschlussveranstaltung sowie die Exkursionen im zweiten Semester finden als Präsenzveranstaltungen statt.

Viele weitere wählbare Formate werden online oder hybrid durchgeführt, beispielsweise:

  • Coaching Labs
  • Kamingespräche
  • Schreibreisen
  • Online Campus Formate
  • Peer- und Buddygruppen
  • Reflexions- und Vertiefungsräume.

Kosten & Organisation

Die Gesamtkosten betragen 7.490 €* für alle drei Semester sowie der Auftakt- und Abschlussveranstaltung.

Wer den Gesamtbetrag bereits vor Beginn des Programms oder unmittelbar nach der Auftaktveranstaltung auf einmal bezahlt, erhält einen Preisnachlass von 500 € – und zahlt damit nur 6.990 €*.

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Unterkunft und Verpflegung sind nicht enthalten.

Die Studiengebühren setzen sich wie folgt zusammen:

  • Auftaktveranstaltung 490 €
  • Semester 1: 1.900 €
  • Semester 2: 2.550 € (inkl. Exkursionen)
  • Semester 3: 2.550 € (inkl. Abschlussveranstaltung)

Die Auftaktveranstaltung kann als Orientierungs- und Entscheidungsprozess genutzt und separat gebucht und beglichen werden (490 €).

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Unterkunft und Verpflegung sind nicht enthalten.

Inhalt

Es geht darum, die eigene Lebenskunst zu entdecken, zu vertiefen und zu leben – als die Fähigkeit, das eigene Leben bewusst, verantwortungsvoll und verbunden mit anderen Menschen zu gestalten.

Das Studium lädt dazu ein, persönliche Fragen, gesellschaftliche Entwicklungen und neue Perspektiven gemeinsam zu erkunden.

Lebenskunst wird im Studium Generale dabei nicht als feste Theorie oder allgemeingültige Definition vermittelt, sondern als individueller Erfahrungs- und Entwicklungsprozess verstanden.

Das Studium verbindet persönliche Entwicklung, gemeinschaftliches Lernen und gesellschaftliche Fragestellungen.

Im Mittelpunkt stehen neue Perspektiven auf:

  • sich selbst
  • andere Menschen
  • Gemeinschaft
  • Zukunft
  • sowie die eigene Rolle in einer sich wandelnden Welt.

In unterschiedlichen Formaten entstehen Räume für Reflexion, Austausch, Erkenntnis und persönliche Entwicklung.

Das Studium beschäftigt sich mit Fragen rund um Menschsein, Gemeinschaft und gesellschaftliche Entwicklung.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Biografie und Selbstreflexion
  • Gemeinschaft, Begegnung und Perspektivwechsel
  • Zukunftsfragen und gesellschaftlicher Wandel
  • Kreativität, Ausdruck und persönliche Entfaltung
  • Achtsamkeit, Körperwahrnehmung und Gesundheit
  • Sinn, Haltung und Orientierung im Leben
  • Wirtschaft, Wissenschaft und Spiritualität in Resonanz

Bildung und gesellschaftliche Verantwortung.

Gemeinschaft & Austausch

Das Studium verbindet individuelle Reflexionsräume mit gemeinschaftlichem Lernen und Austausch.

Je nach Format arbeiten Teilnehmende:

  • allein
  • in Buddy-Partnerschaften
  • in kleinen Peergruppen
  • oder in größeren gemeinschaftlichen Formaten.

Viele Lern- und Entwicklungsprozesse leben dabei bewusst vom Perspektivwechsel und von Begegnung mit anderen Menschen.

Begegnung entsteht sowohl während der gemeinsamen Präsenzveranstaltungen und in kleineren Interessengruppen in den Exkursionen als auch in selbstorganisierten Peer- und Buddyformaten.

Auch in den Online- und Hybridformaten entstehen vielfältige Räume für Begegnung und Austausch.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Kamingespräche
  • Online-Angebote
  • Coaching Labs
  • gemeinsame Austausch- und Reflexionsräume
  • sowie informelle Begegnungen innerhalb des UniNUN Campus.

Ja. Das Studium versteht sich als gemeinschaftlicher Erfahrungsraum, in dem Begegnung und Austausch über einzelne Formate und Semester hinaus entstehen dürfen.

Je nach Format und Entwicklung des Studiengangs können dabei auch semesterübergreifende Begegnungsräume entstehen.

Buddy- und Peergruppen begleiten viele Teilnehmende als persönliche Austausch- und Reflexionsräume durch das Studium.

Sie ermöglichen:

  • gegenseitige Unterstützung
  • gemeinsame Reflexion
  • neue Perspektiven
  • sowie vertiefte Begegnung im Lernprozess.

Im besten Fall entstehen die Buddy- und Peergruppen bereits während der gemeinsamen Auftaktveranstaltungen auf dem Schauinsland – teilweise auch regional, um persönliche Treffen und langfristigen Austausch zu erleichtern.

Die Peergruppe “Wir für uns” dient der Vertiefung und Integration der vielfältigen Impulse während dem Studium.

Die Peergruppe „Wir für alle“ dient als gemeinschaftlicher Impulsraum für den gesamten Studiengang. Es werden Impulse, Veranstaltungen und Angebote zur Lebenskunst aus der Peergruppe heraus für die Gesamtgruppe geplant und angeboten. Vom gemeinsamen Picknick oder einem Besuch in der Eisdiele über ein Video-Projekt oder eine regionale Entdeckungstour zu Orten der Lebenskunst bis hin zu einem mehrtägigen Angebot für den gesamten Studiengang ist vieles möglich und erwünscht.

Ein Buddy ist das Angebot von Mensch zu Mensch: einen anderen Menschen über die Dauer eines Semesters oder des gesamten Studiums zu begleiten und selbst begleitet zu werden. So kann eine vertrauensvolle Coaching-ähnliche Beziehung wachsen, die in einem persönlichen Rahmen Unterstützung, Orientierung und Reflexion ermöglicht.

Zielgruppe

Das Studium richtet sich an neugierige Menschen, die ihr Menschsein bewusster gestalten und neue Perspektiven für ihr persönliches, berufliches oder gesellschaftliches Leben entwickeln möchten.

Besonders angesprochen sind Menschen, die:

  • offen für persönliche Entwicklung sind
  • Austausch und Begegnung schätzen
  • gesellschaftlich etwas bewegen möchten
  • sowie neue Formen des Lernens und Denkens erkunden möchten.

Nein.

Für die Teilnahme braucht es keine bestimmte fachliche Vorbildung oder akademische Voraussetzungen.

Wichtiger sind:

  • Offenheit
  • Neugier
  • Bereitschaft zur Reflexion
  • sowie Interesse an innovativen Lernkonzepten.

Das Studium verbindet unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungsräume.

Es bewegt sich zwischen:

  • Bildung
  • persönlicher Entwicklung
  • gesellschaftlicher Reflexion
  • Kreativität
  • Philosophie
  • sowie Erfahrungs- und Begegnungsräumen.

Es ist weder eine Ausbildung noch ein klassisches Hochschulstudium im üblichen Sinne.

UniNUN versteht Bildung im Studium Generale als Selbstaktualisierung des Lebendigen im Moment – als Bildungsprozess von innen nach außen.

Der Name UniNUN vereint daher bereits zwei zentrale Ideen:

  • Uni– den ursprünglichen Geist der universitas, einer freien Gemeinschaft von Menschen, die gemeinsam forschen, fragen und denken.
  • NUN– den Augenblick als Quelle echter Erkenntnis.

UniNUN ist kein Ort für Abschlüsse oder Karrieren, sondern ein Raum, in dem Wissen, Bewusstsein und Persönlichkeitsbildung im lebendigen Moment entstehen und wachsen dürfen.

Über UniNUN / Bildungsverständnis

Die UniNUN ist eine gemeinnützige GmbH, die von Dr. Christoph Röckelein gegründet wurde. Ihr Zweck ist nicht Gewinnmaximierung, sondern die Förderung von Bildung, Persönlichkeitsentwicklung und Demokratiefähigkeit.

Ja. Jeder Teilnehmende erhält am Ende des Studiums ein Zertifikat. Hierfür ist die Teilnahme an den Basis (Pflicht)-Modulen sowie das Verfassen einer Thesis erforderlich. Die Vorbereitung der Thesis ist ebenfalls ein buchbares Modul im 3. Semester. Es handelt sich hier nicht um eine wissenschaftliche Abschlussarbeit, sondern um ein Papier / Werk / eine Darbietung, in der die eigene Entwicklung der Lebenskunst während des Studiums reflektiert wird.

Wirtschaft, Wissenschaft und Spiritualität prägen unser Leben tiefgreifender als fast alles andere – ob wir es wahrnehmen oder nicht. Sie bestimmen, wie wir arbeiten, was wir für wahr halten und wonach wir uns ausrichten.

Das Studium Generale Lebenskunst setzt dort an, wo diese Welten auseinanderdriften und damit Orientierung und Resonanz verloren geht.

Die drei Bereiche repräsentieren drei grundlegende menschliche Fragen:

  • Wie gestalten wir das Zusammenleben? (Wirtschaft) –
  • Was können wir wissen? (Wissenschaft) –
  • Wonach richten wir uns aus? (Spiritualität).

Lebenskunst ermöglicht, dass diese drei gesellschaftlichen Bereiche in Resonanz treten, ohne dabei ihre Eigenständigkeit zu verlieren.

Jeder Bereich allein greift zu kurz:

  • Nachhaltige Wirtschaft braucht wissenschaftliche Erkenntnisse und spirituelle Weisheit.
  • Verantwortungsvolle Wissenschaft braucht wirtschaftliche Rahmenbedingungen und ethische Orientierung.
  • Lebendige Spiritualität darf sich nicht von den Realitäten der Ökonomie und den Erkenntnissen der Forschung abkoppeln.