UniNUN · Ein Raum für Bildung und Dialog PEDAKTIK Die didaktische Theorie hinter der UniNUN Dr. Christoph Röckelein · Gründer der UniNUN

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Bildung beginnt nicht beim Stoff, sondern beim Menschen.

Die klassische Didaktik fragt meist: Wie vermittle ich Fachwissen? Die PEDAKTIK fragt: Wie begleite ich einen Menschen dabei, sich selbst zu erkennen und seine inneres Potenzial zu entfalten?

Der Name ist ein Kunstwort aus Persönlichkeit und Didaktik. Sie ist die didaktische Begründungstheorie der UniNUN und all ihrer Angebote.

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Woher sie kommt

Aus der Praxis, für das Leben.

Die PEDAKTIK wurde von Dr. Christoph Röckelein an der Pädagogischen Hochschule Freiburg entwickelt und 2007 erstmals publiziert. Sie entstand aus seiner Arbeit mit Führungskräften. Angestoßen durch seinen akademischen Mentor Prof. Dr. Xaver Fiederle suchte er nach einer theoretischen Begründung dafür, warum gelungenes Coaching und gelungene Führungskräfteentwicklung nachhaltig wirken. Daraus wuchs eine didaktische Theorie der Persönlichkeitsbildung, die weit über Unternehmen hinausreicht.

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Was sie einzigartig macht

Keine Methode. Eine Haltung, aus der Bildung wächst.

Die PEDAKTIK ist kein Trainingskonzept, sondern eine Theorie der Persönlichkeitsbildung auf und aus einer Haltung heraus. Mechanistischen Optimierungsmethoden erteilt sie eine Absage. Der Mensch selbst ist der Grund, der Inhalt und das Ziel des Bildungsprozesses.

Ihr humanistisches Postulat lautet: Lerne zu werden, der du bist, und sei danach.

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Das Lebendige lebendiger werden lassen

Was lebendig ist, muss nicht hergestellt werden.

Die PEDAKTIK ruht auf einer Anthropologie des Lebendigen: Alles Lebendige trägt die Tendenz in sich, sich aus sich heraus zu entfalten. Diese Tendenz muss nicht erzeugt werden. Sie kann aber verzerrt oder stark behindert werden, durch Erwartungen, Prägungen und Normierung.

Bildung heißt deshalb: das Lebendige lebendiger werden lassen. Nicht formen, sondern ermöglichen. Nicht hinzufügen, sondern freilegen und reifen lassen.

Der Mensch trägt sein Werden schon in sich.

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Zwei Dimensionen der Bildung

Bildung braucht Breite und Tiefe.

Jede Prüfung ist bestanden, und trotzdem bleibt die Frage, wer ich bin und welches Leben in und durch mich lebendig werden will.

Unser Bildungsverständnis bewegt sich überwiegend auf der horizontalen Dimension. Sie richtet sich auf die äußere Realität und ihre materiellen Bildungsinhalte: Wissen, das sich erwerben, vermitteln und überprüfen lässt. Das ist wichtig und bleibt es.

Die innere Wirklichkeit dagegen bildet eher die immateriellen Bildungsinhalte ab: Bewusstsein, Haltung, Sinn, Selbsterkenntnis. Sie lassen sich nicht übertragen, sondern nur im eigenen Erleben entdecken.

Die PEDAKTIK begründet diese vertikale Bildungsdimension, die Tiefe des Menschseins, und versteht sie als Ergänzung zur horizontalen. Sie ersetzt nichts, sondern vervollständigt: Sie begründet und ergänzt damit das aktuelle Bildungsverständnis.

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Die Haltung: Weg und Ziel

Haltung gibt Halt, auch wenn sich alles um uns verändert.

Die innere Haltung ist der zentrale Wirkfaktor von Bildungs- und Entwicklungsprozessen, und zwar in doppelter Rolle:

  • als Ermöglichungsraum: Bildung braucht ein Klima, in dem sie sich entfalten kann.
  • als Intention: Haltung ist das, worauf Bildung zielt.

Haltungen sind zum Beispiel Akzeptanz, Präsenz, Empathie, Wahrhaftigkeit und Offenheit. Sie sind etwas anderes als Meinungen, die wechseln, oder Einstellungen, die sich ändern lassen. Eine Haltung durchzieht Denken, Fühlen und Handeln und trägt auch dann, wenn sich äußere Umstände wandeln.

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Von innen nach außen

Reifen statt Hinzufügen.

Die PEDAKTIK versteht sich als Ermöglichungsdidaktik. Bildung geschieht nicht durch das Hinzufügen von äußerem Wissen (Instruktion), sondern durch das Reifen von innen heraus (Transformation). Was sich innerlich klärt, wirkt im Handeln, in Beziehungen und in der Welt.

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Wer bin ich?

Du bist nicht so, wie du denkst.

Am Anfang steht die Frage nach dem Selbst. Unser Selbstbild ist oft von Erwartungen, Glaubenssätzen und gesellschaftlichen Prägungen verzerrt. Das Ich bin hinter den Rollen und Konzepten zu entdecken, ist ein Bildungsauftrag, für den jeder Mensch selbst die Verantwortung trägt. Das unterscheidet Bildung von Ausbildung und Erziehung: Dort machen andere etwas mit uns. Bei der Bildung machen wir etwas mit uns und tragen dafür die Verantwortung.

Eine Theorie, die den Menschen zu sich bringen will.

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Die Bausteine der PEDAKTIK

Die didaktische Intention, die vier Grundbefähigungen und die didaktischen Prinzipien der PEDAKTIK

Die PEDAKTIK entfaltet sich in der didaktischen Intention, den vier Grundbefähigungen und den didaktischen Prinzipien. Das Schaubild zeigt, wie sie zusammenwirken.

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Wo sie wirkt

Eine Theorie, die sich in Modellen zeigt.

Die PEDAKTIK findet sich in der haltungsbasierten Selbstführung (HBSF), im GoF-Modell einer Gesprächsführung, die ohne Fragen auskommt, und im MILS-Modell, einer Landkarte der inneren Führung. Sie begründet Handlungskonzepte der Führungskräfteentwicklung wie das Coaching, das Hochschulzertifikat Coaching und Beratung der Pädagogischen Hochschule Freiburg und die UniNUN gGmbH.

Die UniNUN ist dem Menschsein verpflichtet. Sie ermöglicht Bildungsprozesse von innen nach außen.